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Häufig gestellte Fragen zur Steirischen Harmonika:

Zur einfachen Lernmethode:

Was ist die Griffschrift?

  • eine Vorlage nach der ich weiß, welche Tasten zu drücken sind. Sie hat nichts mit der normalen Notenschrift zu tun – es gelten nur die Notenwerte (Ganze, Halbe, Viertel-Noten)

Warum lerne ich die Steirische nicht nach Noten?

  • weil es mit Griffschrift viel einfacher ist, da ich keine Noten lernen muss
  • es kann Zug und Druck gleich gelesen werden

Warum spiele ich die Steirische mit 5 Finger?

  • weil ich fünf Finger habe und dadurch ein einfacheres Spielen möglich wird!
  • weniger Versetzungen (Springen) notwendig sind
  • ruhigeres, runderes Spiel
  • größere Spannweite
  • spezielle Fingertechniken (Unter-/Übersetzen – übernommen vom Akkordeon- und Klavierfingersatz!

 

Zur Spielliteratur:

Warum braucht man die umfangreiche Spielstücke-Serie, wo doch in den MICHLBAUER Lehrbüchern Schritt für Schritt alles so gut aufgebaut ist?

In erster Linie dient diese ergänzende Spielliteratur dazu, um die im Lehrbuch erlernten Griffe und Grifffolgen zu festigen. Gerade beim Lagenspiel haben viele mit dem Lesen der Griffschrift Probleme. Durch die zusätzlichen zum Lernfortschritt passenden Stücke bekommt man einfach noch mehr Routine. Weiters hat der Spieler durch diese Spielhefte die Möglichkeit sein Repertoire zu erweitern. Dadurch bekommt er auch in der Lernphase einen größeren Einblick in die Spielliteratur der traditionellen Volksmusik.


Zu den Harmonikas:

Unterschied Akkordeon / Steirische

  • das Akkordeon ist ein chromatisches Instrument, aufgebaut nach der chromatischen Tonleiter mit Halbentönen. Sie klingt auf Zug und Druck gleich!
  • die Steirische ist ein diatonisches (wechseltöniges) Instrument. Klingt auf Zug und Druck unterschiedlich
  • Die Bässe der Steirschen Harmonika sind wesentlich stärker ausgeprägt (Helikon Bässe)

Welche Stimmungen gibt es – welche passt zu mir?

die Steirische ist grundsätzlich in allen Stimmungen erhältlich! Die G-C-F-B und die B-Es-As-Des sind die meistverbreitetsten Stimmungen und daher bei MICHLBAUER Standard. G-C-F-B ist die "neutrale" Stimmung und somit ideal für Gesang oder in Begleitung mit anderen C-Instrumenten (Gitarre, Akkordeon, Hackbrett, etc.). Die B-Es-As-DesStimmung wird vorwiegend im alpenländischen Raum in Verbindung mit Blasinstrumenten (Klarinette, Trompete) verwendet. Zudem klingt diese Stimmung "heller" und wird daher von Flori für seine Solo-Stücke bevorzugt verwendet. Beinahe jede andere Stimmung ist möglich, aber im Heimgebrauch eher selten.

Welche Harmonika ist für mich die Richtige?

Für welche Harmonika-Marke man sich entscheidet, ist in erster Linie Geschmacksache und dann auch eine Entscheidungsfrage, wieviel Geld man investieren möchte.
Aber die Freude am günstigen Preis ist nur kurz - die Freude an der Qualität hingegen meist lebenslang!

3-reihig oder 4-reihig?

Als Mindestvoraussetzung für den Start ist ein 3-reihiges Instrument, welches je nach Spiel-Fortschritt ca. 2 bis 3 Jahre sicherlich ausreicht.
Dies hat vorallem auch den Vorteil, dass zu Beginn nicht so viel investiert werden muss.
Der Umstieg auf ein 4-reihiges Instrument ist nicht schwerer - im Gegenteil: es kommt lediglich eine Spielreihe dazu, wo man "färbiger" und flexibler (eine Tonart mehr) musizieren kann.
Die Griffe bleiben gleich!
Ein wesentlicher Vorteil stellt der Wechselbass in der 1. Reihe (außen) dar.
Hier bleiben auch alle Bassgriffe gleich!

 
Brauche ich "Halbtöne" und "Mollbässe"?

Gerade im Einsteigerbereich ist es wichtig ein qualitativ hochwertiges Instrument, egal ob 3- oder 4-reihig, zu verwenden, damit sich das Ohr an den "richtigen Klang" gewöhnen kann. Beim Kauf einer Harmonika sollte man zusätzlich beachten welche Musikstücke man spielen möchte.

Die Spielliteratur bewegt sich heutzutage in verschiedensten Musikrichtungen:
a) Alpenländische ("echte") Volksmusik: Landler, Boarischer, Polka, Walzer, Zwiefacher
b) Volkstümliche Unterhaltungsmusik und Schlager
c) Wienerlieder und Wienerwalzer
d) Countrymusik; Lieder und Tänze aus aller Welt
e) Gehobene Marschmusik

Was sagt die Stimmplattenqualität aus?

Stimmplatten werden von den Herstellren in unterschiedlichen Qualitätsstufen erzeugt:

Machina - Dural - Super-Dural - Tipo A Mano - A Mano Nastrino

Da die Bezeichnungen keiner Norm unterliegen, gibt es natürlich je nach Hersteller oder Hamronikabauer unterschiedliche Bezeichnungen.

Die Stimmplattenqualität gibt in der Regel die größe des Luftspaltes zwischen Stimmzunge und Stimmplatte an, welcher große Auswirklungen auf Ansprache und Luftverbrauch hat. Auf den Klang der Harmonika hat die Stimmplattenqualität nur wenig Einfluss. Den größten Einfluss auf den Klang hat die Feinstimmung der Stimmplatte, welche im Idealfall, wie bei den traditionell gebauten Novak-Harmonikas, händisch gemacht wird



Nur die MICHLBAUER-Modelle sind serienmäßig für alle diese
Musikrichtungen ausgestattet und das zu einem wirklich fairen Preis!


Die MICHLBAUER-Instrumente sind so ausgelegt, dass sie einem in den Spielmöglichkeiten nicht einschränken. Halbtöne und Mollbässe sind enthalten - diese stören nicht, wenn man sie nicht braucht, sind aber da, wenn man sie braucht. Beachte, dass ein nachträglicher Einbau oft sehr teuer kommt!


 


 
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