Rheinisches Mädel steht voll auf Steirische Harmonikamusik!

Krefeld in Nordrhein Westfalen (NRW) ist ein beschauliches Städtchen am Niederrhein und würde man mit „Steirische-Harmonikamusik“ nicht unbedingt als ersten Gedankengang verbinden. Und dennoch: Die Steirische hat dort (wie in vielen „Flachländern“) erstaunlich viele LiebhaberInnen. So auch das hübsche rheinische Mädel Nora Freisberg. Die gesellige 24jährige steht voll auf die Musik der Steirischen Harmonika, hat bereits Seminare in der Michlbauer-Seminarzentrale Florineum in Weyregg absolviert und möchte heuer noch mit der Lehrerausbildung beginnen. So viel Engagement wollten wir näher auf jeden Fall hinterfragen und haben Nora deshalb zu einem kurzen Interview gebeten (siehe weiter unten). Wie ernst sie die Harmonikamusik und den Weg der Steirische-Lehrerin verfolgt, zeigt auch das Video, das sie auf Youtube gestellt hat.

Schaut mal rein:

„Ich spiele jetzt seit anderthalb Jahren Steirische und habe bisher gute Erfolge erzielt. Ich freue mich darauf immer mehr zu lernen und dann hoffentlich dieses Wissen weiter geben zu können und das Instrument hier in Deutschland, NRW, mit publik zu machen. Man sieht, dass man schnell Erfolge erzielen kann und potenzielle Schüler werden so darauf aufmerksam. Weitere Videos werden in der kommenden Zeit folgen und auch die erste „Krefelder Musi“ steht gerade in den Startlöchern ;)“, so Nora Freisberg in einer ersten Infomail an uns.

Hier nun ein kurzes Portrait der umtriebigen Rheinländerin:

Ich heiße Nora, bin 24 Jahre alt, wohne in Krefeld und bin gelernte Friseurin. Zur Zeit studiere ich International Business and Social Scienes. In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit Musik, reise viel, bin sportlich aktiv und verbringe gerne Zeit mit Familie und Freunden.

Wann und wie bist du zur Steirischen gekommen?
Den ersten „Live Kontakt“ hatte ich in einem Österreich-Urlaub 2011. Mich hat der Klang und die Stimmung fasziniert und ich habe mich sofort in das Instrument verliebt. Allerdings wurde mir dort gesagt, dass es Jahrzehnte brauchen würde um das Instrument zu erlernen und dass dieses nur vor Ort möglich sei.

Wie bist du dann zu Michlbauer gekommen?
Durch Internet Recherche und einen Freund, der ein Jahr in Österreich gelebt und mit der Michlbauer Methode zu lernen angefangen hat, bin ich auf Michlbauer gestoßen. Ich wollte gerne mal reinschnuppern und fuhr im nächsten Urlaub nach Weyregg. Meine Erwartungen wurden im Einsteigerseminar des Florineums komplett übertroffen und nach lediglich fünf Tagen konnte ich mir ein Leben ohne das Instrument schon nicht mehr vorstellen.

Lernst du derzeit selber, bei einem Lehrer oder in Seminaren?
Zum Glück ist der besagte Freund wieder auf Reisen gegangen und hat mir freundlicherweise sein Instrument für ein Jahr geliehen, so dass ich nach dem Basis-Seminar mit den Lehrbüchern weiter machen konnte und nach einem halben Jahr das zweite Seminar besucht habe. Bei Fragen standen und stehen mir die Mitarbeiter des Florineums immer mit Rat und Tat zur Seite und seit Weihnachten 2014 habe ich endlich eine eigene hochwertige Steirische, ich habe sie „Karlotta“ genannt.

Was ist für dich das größte Plus der Michlbauer Methode?
Das größte Plus der Michlbauer Methode lässt sich aus meiner Sicht nicht auf einen Punkt reduzieren. Die Fünf Finger Methode finde ich äußert schlüssig. Die Griffschrift ist simpel, auch für komplette Neuanfänger der Musik gut verständlich und man kann schnell die ersten kleinen Erfolge erzielen. Die Auswahl an Noten- und Lernmaterial ist umfangreich und man wird gut strukturiert in seinem Lernprozess unterstützt und inspiriert. Ich finde es schön, dass ich mit den Lehrbüchern und DVDs zuhause lernen kann und darüber hinaus die Möglichkeit habe, in Seminaren das Musizieren mit dem Urlaub zu verbinden. Die CDs und Videos sind mit unglaublicher Exaktheit und viel „Gfui” eingespielt. Damit hat Michlbauer einen hohen Standard gesetzt: den typischen „Michlbauer Sound“.

Wann hattest du die ersten Erfolgserlebnisse?
Die ersten Erfolgserlebnisse hatte ich am dritten Seminartag mit der „Dengelpolka“, die ich dann beim gemeinsamen Hüttenabend zum Abschluss der Woche zum Besten geben durfte. Daraufhin packte mich der Ehrgeiz und mit dem Üben kamen schnell neue Erfolge. Ich habe jedoch auch gelernt, wie wichtig es ist, sein Spiel regelmäßig überprüfen zu lassen. So können Fehler vermieden werden, die sich automatisch einschleichen und später schwer auszubügeln sind. Ich bin oft viel zu schnell und schludrig und brauche von Zeit zu Zeit einen Lehrer, der mich bremst, korrigiert und mich zu mehr Exaktheit „verdonnert“. Ich schätze es sehr, dass die Qualität des Spielens bei Michlbauer im Mittelpunkt steht.

Spielst du noch andere Instrumente?
In der Grundschule habe ich mit klassischem Klavier angefangen, jedoch als Jugendliche die Lust daran verloren. Die musikalischen Kenntnisse sind eine gute Grundlage zum Erlernen der Steirischen. Zum einen habe ich ein musiktheoretisches Grundverständnis erworben und zum anderen bin ich bereits daran gewöhnt, mit beiden Händen etwas Unterschiedliches zu spielen. Aufgrund der Perspektive einer Lehrerausbildung bei Michlbauer habe ich wieder mit dem Klavierspielen weitergemacht. Ich beschäftige mich seit dem intensiv mit Harmonielehre und Improvisation.

Abschließend möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Michlbauer für die gute Betreuung und für die Vermittlung meines Instruments bedanken. Das aktive Musizieren gibt mir viel Lebensqualität und auch nach einem stressigen Tag sehe ich es als Belohnung an, noch etwas üben zu dürfen.
In der Krefelder Musikszene entsteht gerade die erste lokale „Musi”! Meine Freunde und ich freuen uns, diese Musik auch unter jungen Leuten verbreiten zu können und dadurch ein wenig von der typisch österreichischen Selbstverständlichkeit des gemeinsamen Musizierens nach Deutschland zu bringen!

Ja, da bleibt uns nur noch, Nora alles Gute und weiterhin viel Freude mit der Steirischen Harmonikamusik zu wünschen!

(Alle Fotos: Nora Freisberg)

Nora Freisberg, das Mädel vom Niederrhein, nahm voller Begeisterung bei Seminaren in Weyregg teil und arbeitet nun konsequent auf eine Ausbildung zur Harmonikalehrerin hin.

Egal ob auf der Bühne oder in der Küche: Wenn's passt, spielt Nora auf der Steirischen zünftig auf!

Nora Freisberg, die hübsche Rheinländerin, hat ein Herz für die Steirische Harmonika.