Alfred Lorek - Musiker, Masseur, Zirkusdirektor, Harmonikalehrer und Vater von 7 Kindern: Der Mann kann was!

Gilt Trossingen in Baden Württemberg als die „Hohner-Stadt“, so ist das sächsische Großröhrsdorf die „Stadt der Bänder“. Seit über 320 Jahren (seit 1680) hat die Großröhrsdorfer Bandweberei Tradition. In diesem beschaulichen Ort mit knapp 7.000 Einwohnern betreibt Alfred Lorek seine „Musikschule Großröhrsdorf“. Als Leiter und Gründer der Musikschule will er neue Klänge ins „Rödertal“ (ein Tal am Rand der Oberlausitz, zwischen Dresden und Bautzen) bringen.

Wie vielseitig der Sachse ist, geht aus seiner Biografie hervor:
Er ist als Baumaschinist, Melker, Masseur und Physiotherapeut ausgebildet. Sein jetziger Beruf: freiberuflicher Musiker, Musiklehrer, Musikschulleiter und Zirkusdirektor vom „Zirkus Levitikus“ und auch der Clown Alfredo. Diese Vielseitigkeit im Berufsleben zieht auch ins Privatleben seine Kreise – so hat er sieben(!) Kinder und ist seit genau 20 Jahren glücklich mit seiner Frau Waltraud verheiratet („meine Familie ist meine Freude“). Sie unterstützt ihn auch aktiv in der „Musikschule Lorek, Großröhrsdorf“

Neben Beruf und Familie hat Alfred aber auch noch ein paar Hobbys (es könnte ihm sonst womöglich doch irgendwann langweilig werden ;-) ) – wie zB Laufen, Schwimmen, Radfahren, Wandern, spielt neben der Steirischen noch Akkordeon und Gitarre, und hat eine eigene Musikgruppe „Hut ab“, mit Waltraud, Charlotte, Henriette, Brunhilde, Katharina und Thaddäus.

Respekt, kann man da nur sagen!

Nun aber die große Frage: Wie kommt eine Steirische Harmonika nach Sachsen? Alfred Lorek erzählt uns hier seine Geschichte:

Im Winter 2011 stöberte ich im Internet nach Harmonikas und landete auf der Seite „Michlbauer“ in Österreich. Erst überrascht, dann fasziniert von der Vielfalt und dieser Lehrmethode. Als autodidaktischer Akkordeon- und Gitarrenlehrer musste ich mir in jahrelanger Kleinstarbeit mein Unterrichtskonzept selber zusammentragen und konnte hier, anhand des Steirische-Lernkonzeptes, nichts anderes als begeistert sein.
Im Februar 2012 besuchte ich das Einsteigerseminar in Weyregg am Attersee, und bereits auf der Rückreise war eine Michlbauer Premium im Gepäck – meine erste eigene Steirische. Weitere Seminare in Österreich folgten und hier zu Hause meldeten sich die ersten Schüler für die Steirische Harmonika an.
Im Januar 2015 war es schließlich so weit: Es fiel der Startschuss zur Ausbildung zum Michlbauer Lehrer auf der Steirischen Harmonika. Ein erfolgreicher Abschluss mit Theorie- und Praxisprüfung im Juni war die Belohnung fürs fleißige Lernen.
Seit August 2015 besteht nun eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Michlbauer Harmonikawelt in Österreich und der Musikschule Großröhrsdorf hier in Sachsen.
Meine eigene Freude mit diesem Instrument, der Klang, die Spielweise, die Musik, einfach alles was mich an der Steirischen Harmonika begeistert, möchte ich den Menschen hier vor Ort näher bringen.

Der Kontakt zu Alfred Lorek ist am besten über seine eigene Webseite herzustellen:
Musikschule Lorek, Großröhrdorf

Fotos: Privatarchiv Alfred Lorek