Günther Kraler

Servus, mein Name ist Günther Kraler, bin 47 Jahre alt, wohne in Steyr und arbeite seit 1989 im BMW Motorenwerk Steyr.

Mein Interesse für die Musik begann bereits im Kindesalter. Das Talent vererbte mir mein Vater, der viele Jahre als Saxofonist und Klarinettist bei der Blasmusik spielte. So griff ich mit sieben Jahren selbständig zur Flöte und lernte mir dieses Instrument anhand einer Grifftabelle. Ein Jahr später bekam ich die Möglichkeit, bei einem Privatlehrer Akkordeon zu lernen. Diesen besuchte ich vier Jahre lang und holte mir hier die Grundlagen der Musik.

Nach Pflichtschule und Bäckerlehre folgte dann das Familienleben. So wurde ich Vater von zwei wundervollen Töchtern, die beide schon im Berufsleben stehen und sehr musikalisch sind. Seit dem Jahr 2000 bin ich geschieden und von da an widmete ich mich wieder intensiv der Musik und meinem Hobby – dem Mountainbiken.

Wie kam ich zur steirischen Harmonika?

Der Klang von diesem Instrument faszinierte mich schon immer, aber ich war der Meinung, dass es aufgrund der Wechseltönigkeit schwer zu spielen sei. Damals gab es leider auch kaum Lehrer.

So besuchte ich im Oktober 2010 die Musikmesse in Ried, wo Prof. Florian Michlbauer die Steirische mit schwungvoller Leichtigkeit präsentierte. Das war mein persönlicher Startschuss Steirische Harmonika zu lernen.
Es dauerte nicht lange und ich besuchte im Stoanineum ein Seminar nach dem anderen und hatte so in zweieinhalb Jahren an zehn Urlaubsseminaren teilgenommen. Zusätzlich war ich noch vier Semester bei Gerda Daim im Dauerunterricht. Seither vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht Harmonika spiele. Und noch etwas: Nicht nur die Musik, sondern auch die herzliche Gesellschaft in der Steiermark ziehen mich immer wieder in die Gasen. Es entstanden dadurch viele Freundschaften.

Welche Instrumente ich noch spiele?

Neben der Harmonika spiele ich noch Bariton, Kontrabass, Keyboard und etwas Gitarre. Wobei es sich bei diesen Instrumenten nur um Grundbegriffe handelt. Das Bariton ist bei den Seminaren immer dabei. Somit haben auch Schüler die Möglichkeit, mit einem anderen Instrument zusammen zu spielen. Bis vor drei Jahren spielte ich noch sieben Jahre aktiv in der Coverband „No Risk“ den E-Bass.

Wie kam es dazu Harmonikalehrer zu werden?

Bei einem Intensivseminar im Sommer 2012 lernte ich Florian Michlbauer persönlich kennen. Dort fragte er ob ich Interesse hätte, bei ihm als Lehrer tätig zu werden. Für mich war es ein aussagekräftiges Lob und Kompliment zugleich, überlegte aber noch etwas.

Einige Zeit später unterhielt ich mich mit Irmgard Kulmer (Leiterin im Stoanineum in Gasen) über das Thema „Lehrer im Stoanihaus“. Wir kamen zu dem Entschluss, dass es für beide eine „win-win-Situation“ wäre und so begann ich im Jänner 2014 mit der Ausbildung zum Harmonikalehrer.

Voller Freude gehöre ich nun seit August 2014 als Seminarlehrer offiziell zum Stoanineum-Team. Das Unterrichten und die Zusammenarbeit bereitet mir viel Spaß und ich freue mich darauf, dich bald bei einem Seminar in Gasen begrüßen zu dürfen.

Hier ein paar Fotos von mir (Alle Fotos Privatarchiv Günther Kraler)