Martin Brandner vom Arlberg

Liebe Freunde der Steirischen,

ich heiße Martin Brandner und wurde am 30.April 1971 in Zams (Tirol) geboren. Ich wohne mit meiner Frau Alexandra und unseren drei Kindern (Jasmin, Mathias und dem “Nachzügler” Oliver) in Strengen am Arlberg.
Bereits mit 10 Jahren bin ich der Musikkapelle Strengen beigetreten und spielte dort 10 Jahre das Waldhorn und zwei Jahre lang die Trompete. 1990 begann ich eine weitere Karriere in der Musik – ich trat dem Kirchenchor Strengen als Basssänger bei, zwei Jahre später wechselte ich zum Tenor. Die Chormusik ist für mich sehr bereichernd, weshalb ich auch heute noch leidenschaftlich gerne singe.

Als Bub von 15 Jahren begann ich 1986 eine Lehre als Tischler bei uns im Ort. Klarerweise folgte der guten Lehre die erfolgreiche Gesellenprüfung (1989) und weil' s mir dort so gut gefällt, arbeite noch heute mit Freude in diesem Betrieb.

Das Harmonikaspielen war praktisch eine “Fügung von oben”. Durch einen Gesangskollegen des Kirchenchores habe ich nämlich die Liebe zur Steirischen Harmonika entdeckt (und gemeinsam gestalten wir auch jetzt noch immer wieder oder besser: immer öfter – die Wortgottesfeier und zahlreiche örtliche Veranstaltungen).
Das Harmonikafieber hatte mich also “gepackt” und so habe ich drei Jahre lang mir das Harmonikaspielen selbst beigebracht, bis ich 2009 das Piz Buin Seminar mit Florian Michlbauer besucht habe. 2010 nahm ich ein zweites Mal an diesem hochalpinen Steirische-Seminar teil und weil ich davon so begeistert war, ging (besser fuhr) ich alle 14 Tage zur Michlbauer Zentrale ins Außerfern um bei Michlbauer-Unterrichtsleiter Johannes Petz meine ganz persönliche Steirische-Ausbildung zu erhalten.
Und so kam es, dass ich am 29.Juni. 2012 die Lehrerprüfung erfolgreich ablegte und seit damals unterrichte ich bei mir zuhause. Ich habe mir als gelernter Tischler auch gleich selbst ein schönes Musikzimmer eingerichtet und das hat die Michlbauer Zeitung damals darüber berichtet:

Jeder von den Lehrern weiß, dass es sehr hilfreich ist, wenn man seine Schüler in einem eigenen „Spielkämmerlein“ unterrichten kann. Alles hat dort seinen Platz und man ist einfach ungestört. Für den Schüler besteht so auch ein professionelles Umfeld und eine grundlegende Unterrichtssituation.

Martin Brandner, der einzige Michlbauer-Harmonika-Lehrer im Tiroler Oberland (Bezirke Imst und Landeck) hat sich diese positive Unterrichtsunterstützung also zur Priorität erklärt und in Rekordzeit ein Musikzimmer in Eigenregie fertiggestellt. „Viel früher als geplant ist mir das gelungen“, so Martin. „Dank der großen Hilfe meines Schwiegervaters (Arthur Ladner), der sämtliche Maurerarbeiten wie schrämmen, verputzen erledigte und beim Fenstersetzen mithalf, ging da ordentlich was voran. Und auch meine Frau war tatkräftig dabei, hat mitgeholfen den Boden zu verlegen und die Randleisten zu montieren“, freut sich unser Oberländer Lehrer. Dass seine Frau Alexandra auch handwerklich ordentlich was draufhat, stellte sie beim Einbau der neuen Einrichtung unter Beweis – und sie ließ es sich auch nicht nehmen, sämtliche Aufräumarbeiten vorzunehmen. Damit alles ordentlich und sauber für den Unterricht ist!

Neben Frau und Schwiegervater kam auch Unterstützung von Schülerseite: Mark Reinhard, einer seiner fleißigsten Schüler nahm die Neuschaffung des Musikzimmers zum Anlass, seinem Lehrer, bzw. dieser Unterrichtsstätte fünf nagelneue Stühle zu spendieren (drei fürs Musikzimmer, zwei für den „Warteraum“).
Das neu gestaltete, lichtdurchflutete, L-förmige Musikzimmer ist 15 Quadratmeter gross und verfügt über einen eigenen direkten Eingang.
(Weitere Berichte über mich hier)

Meine Hobbies sind neben all dem Musikalischen, vorallem gemeinsam mit meiner Frau zu imkern und mit meiner Familie Zeit zu verbringen.

Mit harmonischen Grüßen
Martin Brandner

Kontakt und Musikschule:
Martin Brandner, Harmonikalehrer
Johannesen 210b, 6571 Strengen
Telefon: 0650/ 7629391