Seminar 2017

„Die Steirische Harmonika erobert Serfaus“

Drei Tage lang ertönten Harmonikaklänge aus dem Gemeindezentrum der Tiroler Tourismushochburg Serfaus.

Bereits zum dritten Mal trafen sich dort sowohl Anfänger, als auch erfahrene Harmonikaspieler aus Deutschland, Schweiz und Österreich zum Michlbauer Harmonika-Seminar.
Organisator Phil Olavide (musikreport.com), selbst begeisterter Harmonikaspieler, gelang es wiederum ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zusammen zu stellen. Am ersten Abend war das Highlight der Grillabend im urigen Gasthof Madatschen, wo auch das gemeinsame Musizieren gepflegt wurde. Der Samstagabend stand unter dem Motto „Nacht der Tracht“ mit böhmischer Blasmusik, der Trachtengruppe aus dem benachbartem Pfunds und unterhaltsamen Spielen.

Im Mittelpunkt stand jedoch der Seminarunterricht. Besonders interessant war heuer die Zusammenstellung der Teilnehmer. Die große Bandbreite vom Alter her (25 – 78 Jahre) und das unterschiedliche Spielniveau (Anfänger bis sehr fortgeschrittene Spieler) meisterten die Seminarlehrer Johannes Petz und Maximilian Angerer von der Michlbauer Harmonikaschule problemlos. Die „Einsteiger“ erarbeiteten mit Maximilian die Grundlagen des Harmonikaspiels und bei Johannes mit den „Fortgeschrittenen“ standen die Balgführung und das Ensemblespiel im Vordergrund.

Beim abschließenden gemeinsamen Vorspiel durfte jeder sein Können präsentieren. Obwohl das Wetter für Ausflüge nicht ideal war, konnte dies der guten Stimmung nichts anhaben. Alle waren sich einig: „Wir freuen uns schon auf das nächste Seminar in Serfaus und kommen, egal wie das Wetter ist, wieder!“

Seminareindrücke 2016

Wie passt Blasmusik und Bierkrug stemmen zur Harmonika?

„Schön, dass ich diese zwei Tage miterleben durfte. Damit hat sich mein lang gehegter Wunsch vom Harmonika Spielen endlich erfüllt und ich werde auf jeden Fall weitermachen“, sagte Mathias aus Pfunds“. Er hielt am Freitagabend nach der Seminareröffnung und einem interessanten Vortrag von Seminarleiter Johannes Petz über die Entwicklung und Funktionsweise der Harmonika das erste Mal eine Steirische in seinen Händen. Unter dem bewährten Motto „Musik machen und Musik erleben“ fand heuer bereits zum zweiten Mal der 2-tägige Intensiv-Workshop für Harmonika-Spieler in der bekannten Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis statt. Organisator und unterstützender Lehrer Phil Olavide von der Musikagentur Musikreport freute sich neben kompletten Neu-Einsteiger aus Serfaus, Pfunds und dem Ötztal auch Harmonika-Spieler aus Vorarlberg, Schweiz und Deutschland begrüßen zu dürfen.
Im Vordergrund stand natürlich der intensive Unterricht am Instrument, der vorwiegend in Kleingruppen stattfand. Die Fortgeschrittenen Teilnehmer erhielten zusätzlich Ensemble-Unterricht und sehr wertvolle Tipps zum gemeinsamen Musizieren. „In den Übe-Pausen konnte man auch das Kaiserwetter bestens ausnützen und so kleinere Ausflüge in die Berge machen“, erzählte der bestens gelaunte Sigi.
Als musikalisches Abendprogramm stand dieses Mal eine „Nacht der Tracht“ auf dem Programm. Mit exzellenter Blasmusik, Weißwurst und Oktoberfestbier und dem passenden Trachten-Outfit war sowohl für die Ohren, als auch für die Augen alles geboten. Sogar beim Bierkrug stemmen stellte sich heraus, dass Harmonikaspieler besonders zäh sind. Wenn du dir jetzt aber denkst, dass der Unterricht am nächsten Morgen müde und weniger ernsthaft ausfiel, dann hast du dich getäuscht. Alle hielten vorbildlich durch und so wurden bis zum Mittagesse Stücke wiederholt und auch Neues gelernt. Der Besuch des Serfauser Herbstfestes bildete wiederum eine Willkommene Abwechslung. Neben regionalen Schmankerln konnte man verschiedene Volksmusikgruppen erleben.
Abgeschlossen wurde der Intensiv-Workshop mit der Vorspielrunde der Teilnehmer mit der Überreichung der Urkunden Workshop-Leiter Johannes Petz sagte in seinen Schlussworten: „Ich bin immer wieder erstaunt, was Teilnehmer zu leisten im Stande sind und welche Fortschritte in so kurzer Zeit erzielt werden können. Ich wünsche euch weiterhin viel Freude mit eurer Steirischen Harmonika und freue mich auf ein Wiedersehen im Herbst 2017, vielleicht hier in Serfaus!“

Seminareindrücke 2015

*25.-27. Sept. 2015 in Serfaus
„Musik machen – Musik erleben“*
2-tägiger Harmonika-Workshop mit Pixner-Jubiläumskonzert in Serfaus/Tirol

Serfaus in Tirol ist einer der bedeutendsten Wintersportorte Tirols und bildet zusammen mit Fiss und Ladis eines der größten zusammenhängenden Schi- und Wandergebiete.
Die Frage, warum ein Harmonika-Workshop von Michlbauer in einem reinem Tourismusort stattfindet, ist leicht beantwortet.
Phil Olavide, selbst begeisterter Tanzmusiker und Harmonikaspieler aus Serfaus und Inhaber der Event- und Künstleragentur Musikreport wollte das Musikmachen in Form eines Workshops mit dem Musikerleben in Form eines Konzerts verbinden. Mit diesem Konzept konnte Phil vor allem Harmonikaspieler aus der Region ansprechen.

Als bestens dafür geeignete Unterrichts- und Konzerträumlichkeiten standen das Veranstaltungszentrum in Serfaus und die Räumlichkeiten der örtlichen Musikkapelle (alles unter einem Dach) zur Verfügung.
Das Seminarhighlight bildete sicherlich das Jubiläumskonzert vom Herbert Pixner Projekt am Samstagabend, welches für die Teilnehmer im Workshop integriert war. Den Workshop selbst leitete der erfahrene Harmonikalehrer Johannes Petz aus Ehrwald/Tirol. Auf den Direktor der Michlbauer Harmonikaschule warteten sieben Teilnehmer mit unterschiedlichstem Spielniveau und Alter. Von 10 bis 67 Jahren und vom Anfänger, Auswendig Spielern bis hin zu erfahrenen Griffrschrift-Spielern reichte die Bandbreite. Eine echte Herausforderung für den Workshopleiter. Nach dem lockeren Kennenlernabend am Freitag starteten am Samstag um 9.00 Uhr für die Teilnehmer zwei abwechslungsreiche und intensive Workshoptage. Es wurden zuerst musikalische Grundlagen in der Theorie erarbeitet, die dann im Anschluss im Gruppenunterricht in die Praxis auf dem Instrument umgesetzt wurden. So konnten die Teilnehmer nicht nur vom Referenten, sondern auch gegenseitig voneinander lernen. Das hervorragende Lernergebnis wurde im Rahmen des Seminarabschlusses am Sonntagnachmittag den Angehörigen präsentiert. Neben Solostücken gab es auch Stücke im Ensemble mit allen Teilnehmern zu hören.
Dass das Musizieren nicht einem selbst große Freude bereitet, sondern Musizieren auch Generationen verbindet und Gemeinschaft fördert wurde in diesen zwei Tagen wieder einmal mehr unter Beweis gestellt.
Workshops dieser Art werden sicher folgen. Da sind sich Organisator Phil Olavide und Workshopleiter Johannes Petz einig.