Susanne Renken

Hallo liebe Musikfreunde!

Mein Name ist Susanne. Ich wohne in einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide und bin somit das Nordlicht hier unter den Lehrern.
In mein Berufsleben bin ich als Bauingenieurin gestartet und arbeite derzeit in einem kleinen Büro, in dem ich Tunnel, Brücken und andere Ingenieurbauwerke plane.

Die Musik begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Mein erstes Instrument, ein kleines rotes Glockenspiel, lernte ich im Alter von vier Jahren in der Musikschule. Weiter ging es in der Schule mit der Blockflöte, die ich dort sechs Jahre gespielt habe. Währenddessen bin ich bei uns in den Spielmannszug eingetreten. Dort habe ich nach einem kurzen Ausflug auf der Querflöte lange Zeit die Marimba gespielt.
Diese Instrumente waren für mich lehrreiche und schöne Erfahrungen auf dem Weg zu meinem Instrument – der Steirischen Harmonika.

Und wie ich bin ich nun als Nordlicht auf die Steirische gekommen? – Tja, das war eher ein Zufall:

Mein Vater und mein Opa spielen beide Club-Harmonika. Die habe ich dann auch immer mal wieder in die Hand genommen und ausprobiert. Schon früh habe ich eine kleine Erika bekommen, auf der mir mein Vater ein paar Heimatlieder beigebracht hat. Lehrer gab es dafür bei uns nicht.
Eines Tages arbeitete mein Vater bei Hans, der dann mein Mentor werden sollte. In seinem Büro standen auf einem Regal viele Harmonikas und mein Vater sagte wohl: „Das möchte meine Tochter auch lernen“. Und so bin ich zu meiner ersten Unterrichtsstunde auf der Harmonika gekommen.
Da lernte ich zunächst, dass es unterschiedliche Instrumente gibt und ich hörte zum ersten Mal die Steirische Harmonika. Der Klang hat mich sofort fasziniert. Ich weiß noch, dass Hans mir damals „Oh du fröhliche“ vorgespielt hat und ich wusste von dem Augenblick an: „…DAS möchte ich auch…“
Und so brachte mir Hans, wie er es zuvor bei Flori in Seminaren gelernt hatte, das Spielen auf der Steirische Harmonika bei und ich freue mich auch heute noch jedes Mal, wenn ich sie spielen kann. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn sich die Vibration der Bässe im ganzen Körper ausbreitet und wenn im Publikum Menschen sitzen, die von der Musik vollends ergriffen werden.

Eine große Wende in meinem musikalischen Leben gab es dann im Jahr 2017 als ich an meinem ersten Seminar auf der Steirischen Harmonika teilgenommen habe. Mein Lehrer war Daniel und er fragte mich während des Seminars, ob ich nicht Lust hätte die Ausbildung zur Lehrerin zu machen. Ich konnte es in dem Moment gar nicht glauben: „… ich bin gut genug, um das Spielen auf der Steirischen anderen Menschen zu lehren?“ Als dann der erste Schreck vorbei war konnte ich es kaum mehr erwarten die Freude an der Musik weitergeben zu können – und so machte ich 2018 die Ausbildung zur Michlbauer-Lehrerin mit dem M1-Zertifikat und freue mich seither ein Teil des Michlbauer-Teams zu sein.
Ich könnte noch vieles mehr von mir erzählen und wenn du wissen möchtest WAS, schau doch einfach auf folgender Seite vorbei: http://veersetaler-deerns.de/?page_id=189 Dort erzähle ich meine musikalische Geschichte etwas ausführlicher.

Jetzt freue ich mich auf die Möglichkeit meine Begeisterung für die Steirischen Harmonika hier im Norden weitergeben zu können.

Musikalische Grüße aus der Lüneburger Heide,

Susanne

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Zertifikat Methode 1