Drei unvergessliche Tage im Zeichen der Harmonika!

Über 160 aktive Kongressteilnehmer aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und Niederlande und mehr als insgesamt 300 Besucher strömten am Wochenende des 11.-13. Oktobers 2019 nach Breitenwang in das Veranstaltungszentrum zum 3. Michlbauer Harmonika Kongress. Begleitet von strahlendem Herbstwetter präsentierte sich der Veranstaltungsort in der Naturparkregion Reutte von seiner schönsten Seite.

Am Freitagmorgen, bei der Kongresseröffnung herrschte bereits beste Laune und natürlich große Vorfreude aus das, was die Teilnehmer das kommende Wochenende alles erwartete.
Prof. Florian Michlbauer, Geschäftsführer Heinrich Schedler und Harmonikaschuldirektor Johannes Petz eröffneten den 3. Michlbauer Harmonika Kongress feierlich mit einem musikalischen Trio.

Im Anschluss der Eröffnung starteten gleich die ersten Workshops. Insgesamt wurden 17 meist parallellaufende Workshops zu 9 verschiedenen Themen angeboten.
• Der Weg zum freien Musizieren
• Gemeinschaftliches Musizieren im Jahreskreis
• Musizieren & Gesundheit
• Die Kunst der Leichtigkeit beim Üben & Spielen
• Von der staden Weis zur Kirchenmusik
• Harmonika-Geheimnisse
• Musiktheorie für die Steirische
• Spiel mit im Harmonika-Orchester
• Mach dein Hobby zum Beruf

Dabei legten sich die Referenten so richtig ins Zeug und begeisterten die neugierigen Teilnehmer mit wissenswerten und vielen praktischen Tipps aus ihrem Spezialgebiet.
Das Referenten-Team bestand dieses Jahr aus Prof. Florian Michlbauer, Johannes Petz (Direktor Michlbauer Harmonikaschule), Daniel Danter (Geschäftsführer Florineum), Thomas Feiner (Harmonikalehrer im Stoanineum), Nora Freisberg (Harmonikalehrerin und Mental-Coach) und Daniel Reitmaier (Harmonikalehrer und Bühnenmusiker) und Dr. Paul Kerber (Praktischer Arzt).
Bei einigen Workshops wurden die Räumlichkeiten sogar etwas zu klein, so enorm war das Interesse an den Themen und den Vorträgen der Referenten.

Zwischen den Workshops wurden die Teilnehmer auch kulinarisch bestens versorgt. So reichte die Energie auch bis zu den Abendveranstaltungen.
„So vielseitig klingt‘s bei uns Dahoam” – lautete das Motto am Freitagabend. In diesem abwechslungsreichen Volksmusikabend erlebten die Kongressteilnehmer und Konzertbesucher die typisch alpenländischen Instrumente in verschiedenen Besetzungen. Mitwirkende Gruppen waren: Schlossanger Geigenmusi, lech.obst.musi, Michlbauer Tanzlmusi, Walder Dreigesang und Grenzfrei. Mit der speziellen Stückauswahl und der authentischen Spielweise begeisterten die verschiedenen Besetzungen das Publikum. Dieser Abend war eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Tiroler Volksmusikverein.

Der Samstagabend stand ganz im Zeichen der Steirischen Harmonika. Florian Michlbauer und sein Sohn Daniel gaben ein außergewöhnliches Konzert. Ihre Spontanität, ihr einzigartiges Improvisationstalent und ihre unverwechselbare Ausdrucksweise sorgte für Schmunzeln, großes Staunen und schließlich und endlich zu standing Ovation im Publikum.

Das umfangreiche Rahmenprogramm enthielt weiters auch ein gemütliches Treffen der Mitglieder des Michlbauer-Clubs mit Flori Michlbauer, sowie eine „lange Nacht der Lehrer“. Beim Kongress trifft sich nämlich auch das ständig wachsende, internationales Michlbauer Lehrer-Team.
Der Abschlusstag am Sonntag begann mit einer feierlichen Messe in der Pfarrkirche Breitenwang. Das große Harmonika-Orchester setzte sich aus über 20 Kongressteilnehmern und Lehrern zusammen.
In nur zwei Proben wurde die Messe unter der Leitung von Johannes Petz einstudiert. „Ich hatte einfach nur Gänsehautfeeling“, berichtete eine Mitwirkende nach dem Gottesdienst.

Zum abschließenden Frühschoppen übersiedelten alle wieder ins Veranstaltungszentrum von Breitenwang. Es musizierten alle Kongressteilnehmer zusammen in einem großen Gemeinschaftsorchester. Jeder der spielen kann durfte mitwirken. Ein letztes Kongresshighlight war auch das Michlbauer Lehrer-Orchester, welches am Sonntag beim Frühschoppen den Walzer „Das erste Bleamal“ von Flori Michlbauer in einer speziellen Bearbeitung für Harmonika-Orchester uraufführte. Gleichzeitig bildete diese Uraufführung den krönenden Abschluss eines schönen und intensiven Wochenendes.

Das berichteten Kongressteilnehmer:

… alles in allem war einfach nur super – die Organisation, die Workshops, Konzerte…
… danke für die interessanten Workshops, auch als Anfänger konnte ich viel mitnehmen,
… Flori mit seinem Sohn einmal live hören zu können war schon immer ein Traum von mir
… ich war überwältigt vom Klang des Harmonikaorchesters in der Kirche,
… man lernt nie aus und bekommt immer wieder neue Anregungen
… ich möchte mehr von Daniel und seinen Harmonika-Geheimnissen erfahren – ich werde bestimmt ein Seminar von ihm besuchen
… der Veranstaltungsort ist sehr schön, alles auf einem Fleck und gemütlich,
… das gemeinsame Musizieren beim Frühschoppen am Sonntag war für mich der krönende Abschluss,
… ich hätte es bereut, wenn ich beim Kongress nicht teilgenommen hätte,
u.v.m.

Drei unvergessliche Tage im Zeichen der Harmonika!

Das sagten uns Kongressteilnehmer:

… danke für die interessanten Workshops, auch als Anfänger konnte ich viel mitnehmen,
… die Verpflegung war schnell, sehr gut und kostengünstig,
… beim Volkstanz kam ich so richtig ins Schwitzen,
… endlich weiß ich mehr über die Hintergründe im Verlagswesen und sehe das mit dem Kopieren von Noten etwas kritischer,
… einfach toll Flori mit seinen Bandlkrama einmal live hören zu können,
… ich war überwältigt vom Klang des Harmonikaorchesters in der Kirche,
… man lernt nie aus und bekommt immer wieder neue Anregungen (Körperhaltung, Balgführung, …)
… ich möchte mehr von Rene und der slowenischen Musik lernen und habe mich gleich zum Seminar angemeldet,
… der Veranstaltungsort ist sehr schön, alles auf einem Fleck und gemütlich,
… das gemeinsame Musizieren beim Frühschoppen am Sonntag war für mich der krönende Abschluss,
… ich hätte es bereut, wenn ich beim Kongress nicht teilgenommen hätte,
u.v.m.

Über 160 aktiver Kongressteilnehmer und mehr als insgesamt 300 Besucher strömten am Wochenende des 26.-28. Oktobers 2018 nach Breitenwang in das Veranstaltungszentrum.
Bereits am Donnerstag reisten die ersten Teilnehmer zum Kongress an. Kein Wunder, es nahmen doch manche von ihnen eine Anreise von bis zu 900 km auf sich, um bei diesem Event dabei zu sein.
Schon bei der Kongresseröffnung am Freitagmorgen herrschte beste Laune und Vorfreude auf das was die Teilnehmer erwartete.

Harmonikaschuldirektor Johannes Petz verwies in seiner Eröffnungsrede auf die eben veröffentlichte Studie des renommierten Stressforschers Sepp Porta, dass sich das Harmonikaspielen Blutdrucksenkend und auch Stresssenkend auswirkt. Erwähnenswert ist, dass diese Studie an „Michlbauer-Schüler“ im Stoanihaus der Musik in Gasen durchgeführt wurde.

Im Anschluss der Eröffnung starteten gleich die ersten Workshops. Insgesamt wurden 14 meist parallel laufende Workshops zu 8 verschiedenen Themen angeboten.
• Auswendig spielen – leicht gemacht
• Die richtige Balgführung: Wie du aus Noten – Musik machst
• Das Geheimnis des Oberkrainer-Swing
• Gemeinschaftliches Musizieren in der Weihnachtszeit
• Schöneres Musizieren durch die richtige Körperhaltung
• Spiel mit – im großen Harmonika-Orchester
• Aufführungsrechte – Urheberrechte – Kopierverbote
• Mach dein Hobby zum Beruf

Dabei legten sich die Referenten so richtig ins Zeug und begeisterten die neugierigen Teilnehmer mit wissenswertem und vielen praktischen Tipps.
Wie im Vorjahr bestand das Referenten-Team auch dieses Jahr aus Prof. Florian Michlbauer, Johannes Petz und* Rene Brilej.* Ergänzt wurde es heuer von Thomas Feiner und Geschäftsführer Heinrich Schedler.
Bei manchen Workshop wurden die Räumlichkeiten sogar etwas zu klein, so groß war der Andrang und das Interesse nichts zu versäumen.

Zwischen den Workshops wurden die Teilnehmer auch kulinarisch bestens versorgt. So reichte die Energie auch bis zu den Abendveranstaltungen.
„Tanzn isch unser Freud“ – lautete das Motto am Freitagabend. Unter der professionellen Anleitung von jungen, feschen Tänzerinnen und Tänzer der Trachtengruppe Höfen wurden verschiedene Volkstänze einstudiert.
Hier konnte wirklich Jeder mitmachen. Dazwischen spielte der legändere „Ebbser Kaiserklang“ aus Tirol. Mit ihrer speziellen Stückauswahl und ihrer mitreißenden, authentischen Spielweise begeisterten sie das Publikum.

Der Samstagabend stand ganz im Zeichen von Gstanzln. Das sind gesungene Vierzeiler, die sich reimen. Florian Michlbauer und seine Bandlkrama haben sich auf dieses Genre spezialisiert. Die stets Zeitaktuellen Texte stammen von Floris Schwester, Angelika Fürthauer. Für das internationale Publikum war es sicher eine große Herausforderung den oberösterreichischen Dialekt zu verstehen. Wie gut, dass Musik keine Grenzen kennt und dankt Floris Erklärungen und unterstützenden Gestik wusste jeder genau worum es in diesem Lied ging.

Das umfangreiche Rahmenprogramm enthielt auch ein Treffen der Mitglieder des Michlbauer-Clubs mit Flori Michlbauer und ein großes Michlbauer-Lehrer Treffen.
Der Sonntag begann mit einer feierlichen Messe in der Reuttener Pfarrkirche St. Anna. Das große Harmonika-Orchester setzte sich aus über 20 Kongressteilnehmer und Lehrer zusammen.
In nur zwei Proben wurde die Messe unter der Leitung von Johannes Petz einstudiert. „Ich hatte einfach nur Gänsehautfeeling“, berichtete eine Mitwirkende nach dem Gottesdienst.

Zum abschließenden Frühschoppen übersiedelten alle wieder ins Veranstaltungszentrum von Breitenwang. Es musizierten vier verschiede Lehrer-Ensemble und alle Kongressteilnehmer zusammen in einem großen Gemeinschaftschor. Dies bildete den krönenden Abschluss eines schönen und intensiven Wochenendes.

Weltweit erster „Volksmusik-Kongress“

Das Veranstaltungszentrum in Breitenwang/Tirol ist verschiedenartigste Events gewohnt, doch das gab es hier auch noch nie: ein Kongress nur zum Thema „Steirische Harmonika“. Die Michlbauer harmonikawelt feiert ihr 15-jähriges Bestehen und lud Schüler, Spieler und Lehrer dieses beliebten Volksmusikinstruments am vergangenen Wochenende (13.-15.10.2017) zum 1. Michlbauer Kongress ins VZ Breitenwang. Unter dem Motto „Harmonika: begegnen – lernen – musizieren“ fanden interessante Workshops, gesellige Treffen und faszinierende Konzerte statt.

Seit Jahren zählt die Michlbauer Harmonikawelt zu den führenden Experten für Steirische Harmonika, ein Volksinstrument dessen Popularität ungebrochen wächst. Neben der erfolgreichsten Lernmethode die es am Markt für dieses Instrument gibt, betreibt Michlbauer auch Europas größte Harmonika-Musikschule mit über 50 Standorten. Zum 15-jährigen Firmenjubiläum der Michlbauer GmbH mit Sitz in Höfen/Tirol ließen sich Geschäftsführer Heinrich Schedler und Direktor Johannes Petz etwas ganz Besonderes einfallen: ein „Harmonika-Liebhaber-Treffen“ für Amateure und Profis – eine einzigartige Kombination aus Weiterbildung und Konzerten.

Gerade die Workshops waren stets ausgebucht oder brachten die Veranstalter gar wegen Überbelegung in Handlungsnot. Hier konnte man die verschiedenen Musikexperten persönlich kennenlernen. Darunter Prof. Florian Michlbauer den Erfinder der Michlbauer-Methode und Mitbegründer der Harmonikawelt oder auch Hubert Klausner, der als Harmonikalehrer seit Jahren große Erfolge mit seinen Schülern bei Wettbewerben (mehrfachen Weltmeister und Staatsmeister, etc.) feiert.

Prof. Florian Michlbauer war es auch, der dann gemeinsam mit seinem Sohn Daniel für tosenden Applaus beim Abendkonzert am Samstag sorgte. Die beiden Harmonika-Profis gaben Einblick in das riesige Repertoire, das über die heimische Volksmusik hinaus nach Übersee zu Country & Western Melodien reichte aber auch mit Mozarts Kleiner Nachtmusik und CanCan von Wilhelm Tell einen Ausflug in die Klassik machten.

Mehr als 200 Besucher konnten auch die Modelle einer neuen Harmonika-Marke aus Slowenien direkt testen. Firmeninhaber Rene Brilej präsentierte seine neu entwickelten Südklang-Harmonikas, und referierte über die Entwicklung der Oberkrainer Musik und die spezielle Begleittechnik auf der Steirischen Harmonika.

Alles in allem ein gelungenes Kongress-Wochenende, das den Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Liechtenstein und den Niederlanden so gut gefiel, dass eine Wiederholung geradezu gefordert wurde.