Seminare 2018

Goldenes Oktoberseminar in Tannheim

Bei bestem Kaiserwetter trafen am Sonntag begeisterte Harmonikaspieler im Moserhof in Tannheim ein. Bunt gemischt, vom Anfänger bis zum langjährigen Spieler, vom hohen Norden über die Alpen bis Südtirol, von jung bis junggeblieben.
Nach einem kulinarischen Leckerbissen unserer Gastgeber war schon am ersten Abend klar, uns verbindet eins, das “Schreckgespenst” Vorspielen vor Publikum.
Doch nach den ersten Mutigen war die Hürde genommen und das Seminar konnte beginnen. Fleißig wurde nach dem Unterricht bei Fredl und Max in jedem Zimmer geübt. Das tack tack des Metronoms klang aus manchem Raum und die ersten Ensemblespieler fanden sich zusammen. Einige Seminar Teilnehmer kannten sich aus den letzten Seminaren und die Neulinge waren schnell im Kreis integriert. Viele interessante Gespräche warfen Theorie und Materialfragen auf, die am zweiten Abend von Fredl und Max professionell erklärt und beantwortet wurden.
Spielweise, Griffschrift, Stimmzungen, Harmonikamodelle,Lehrmethoden, Stimmungen und die Fragen nahmen kein Ende.
Die Wanderung am nächsten Tag war eine gute Gelegenheit sich darüber noch einmal auszutauschen.
Bei einer guten Brotzeit und musikalischer Unterhaltung durch unsere Lehrer war die Stimmung perfekt und die Gaudi groß. So wurde aus einem aufgeblasenen Gummihandschuh noch schnell ein neues Begleit Instrument erfunden und als der Zug die heitere Gesellschaft am Moserhof ablieferte, musste an der Theke ein den meisten unbekanntes Getränk gemixt werden. Der “Nikolaschka” wurde von ein paar wenigen unter viel Beifall erprobt und war das Wort des Abends. Damit es sich jeder merken konnte, wurden kurzerhand unsere Lehrer umgetauft.
“Niko und Laschka “ spielten an diesem Abend jedoch nicht mehr auf undüberließen den Damen die Bühne.
Viel zu schnell rückte der letzte Abend näher und die Aufregung nahm langsam zu. Die einzelnen Seminarteilnehmer probten eifrig an ihren Vorspielstücken, wie aus jedem Zimmer zu hören war. Schnell mussten die ersten feststellen, dass sie es gut meisterten und das “ Schreckgespenst” des Vorspielens nicht mehr so groß war.
Stolz nahmen alle ihre Urkunde und die Glückwünsche der Lehrer entgegen. Besonders stolz waren die drei Anfänger die zum ersten Mal eine Steirische Harmonika in Händen hielten und mit Freude ein Lied vortragen konnten.
Max begeisterte noch alle mit seinem Alphorn und gemeinsam ließ man das Seminar ausklingen.

Musizieren und Steirische Harmonika verbindet Generationen und Kulturen

Der Moserhof in Tannheim war in der ersten Maiwoche wieder einmal Schauplatz eines lehrreichen und geselligen Michlbauer Harmonika-Seminars.
„Obwohl dreiviertel der Teilnehmer so genannte „Wiederholungstäter“ waren, ist ein Seminar für die Referenten immer wieder eine spannende Herausforderung. Trotz genauer Vorbereitung und Planung kann man nie voraussehen, wie sich ein Seminar entwickelt. Es müssen viele kleine Puzzleteile zusammenpassen, damit ein Seminar für Alle zu einer unvergesslichen Woche wird“, sagten die Lehrer Johannes Petz und Fredl Leutner beim Eröffnungsabend.

Und es passte vieles wieder zusammen: Die Mischung der Altersgruppen (30 – 78 Jahre), die verschiedenen Nationalitäten (A, D, CH und NL), der individuelle Unterricht, das Rahmenprogramm mit dem Besuch der neuen Michlbauer Harmonikawelt in Reutte, des Heimatmuseums und der Gestaltung eines Kirchenkonzerts, die Geselligkeit beim gemeinsamen Üben und am Abend, die hervorragende Unterkunft und Verpflegung im Moserhof.
Besonders gut zum Ausdruck kam der Kulturaustausch beim Singen von Volksliedern. So lernten die Teilnehmer und die Lehrer so ganz nebenbei bis zu vier Sprachen. Schwäbisch, Schweizerdeutsch, Plattdeutsch und natürlich Tirolerisch.
Eine Vertiefung des Kulturaustausches findet beim nächsten Seminar mit Johannes und Fredl im Mai 2019 statt.

Seminar Mai 2017

Wiedersehen macht Freude

Der Moserhof im Tannheimer Tal gehört zu den beliebtesten Michlbauer-Seminarorten. Dreimal im Jahr finden dort Urlaubsseminare statt und jedes einzelne Seminar ist etwas Besonderes.

Unter der Leitung von Johannes Petz und Fredl Leutner ging das erste Tannheim-Seminar dieses Jahres erfolgreich über die Bühne. Trotz der schlechten Wettervorhersage war die Stimmung und die Vorfreude auf die Seminar-Woche bereits am ersten Abend bestens, denn 15 von 16 Teilnehmern waren schon im Vorjahr hier und kannten deshalb sich und die Seminar-, bzw. Hausgebräuche.

Mit Freude konnten die Lehrer feststellen, welchen Lernfortschritt jeder Einzelne gemacht hat und so gezielt auf den Unterricht vom Vorjahr aufbauen.
Ein weiterer Schwerpunkt war das gemeinsame Singen und Ensemble-Spiel. Hierzu wurden neben Gstazln auch Titel aus der neuen Ausgabe von „Gsungen und gspielt“ mit den Teilnehmern eingelernt und vorgetragen. Ein Genuss war nicht nur die Wanderung bei herrlichem Sonnenschein zur Schäferhütte, sondern auch die hervorragende Rundum-Verpflegung des Moserhof-Teams.

So macht ein Wiedersehen im Mai 2018 jedenfalls sehr große Freude :)

Seminar April 2015

Musizieren verbindet und begeistert …

… ist eigentlich nichts wirklich Neues, aber es stimmt nachwievor zu hundert Prozent. Deshalb wurde das diesjährige Tannheim-Frühjahrs-Seminar auch unter dieses Motto gestellt. Es trafen sich also 14 HarmonikaspielerInnen aus Nah und Fern im Moserhof in Tannheim/Tirol zum diesjährigen gemeinsamen Frühjahrsmusizieren unter fachlicher Anleitung.

War dieses Michlbauer-Seminar für den Moserhof der Auftakt in die Sommersaison, so war der 26. April für die Seminarteilnehmer und deren Begleitpersonen der Start in eine unvergessliche Woche mit viel Musik, Gesang, gutem Essen, schönen Ausflügen und abendlicher Geselligkeit. Fernseher und Handy hatten ebenfalls Urlaub :)
Das „Teilnehmerfeld“ war bunt gemischt: Vom Anfängern, Quereinsteigern bis hin zu erfahrenen Spielern und Spielerinnen war alles vertreten. Schon am ersten Abend wurde das „Eis“ gebrochen und auch die Neulinge, welche das Erstemal in Tannheim zu Gast waren, fühlten sich wie zu Hause.
Neben dem Einzelunterricht auf der Harmonika lag dieses Mal der Seminarschwerpunkt beim gemeinsamen Musizieren und Singen. Seminarleiter Johannes Petz studierte gemeinsam mit seinem Lehrerkollegen Fredl Leutner die Lieder mit enormer Begeisterung ein. Trotz der kurzen Zeit gelang es, mehrere Stücke/Lieder im Harmonikaorchester mehrstimmig und mit Gesangsbegleitung zu erlernen und am Abschlussabend fehlerfrei aufzuführen.
Und es ist genau dieses Gemeinschaftserlebnis, was aus ursprünglich fremden Personen in kürzester Zeit Freunde werden lässt, Menschen verbindet und zum Weitermachen und Wiederkommen motiviert. „Der Erfolg von einem Seminar hängt aber auch viel von den Teilnehmern selber ab. Öffnen sie sich, tun sie mit, oder warten sie `mal ab was passiert“ – entscheidend ist das persönliche Engagement der Mitwirkenden“, so Seminarleiter Petz und Alfred, „Fredl“ Leutner ergänzt mit leuchtenden Augen: „In dieser Woche hat wirklich alles toll zusammengepasst und das ist nicht selbstverständlich. Dafür ein herzliches Dankeschön an alle.“